Das Friedhofsgeflüster sind konzeptionell selbst erarbeitete Zeitreisen in verschiedenen historischen Rollen. Einmal berichte ich als Schwarze Witwe aus dem späten 19. Jahrhundert von vergessenen Sitten und Bräuchen, dem Aberglauben, Todesauffassungen und der Totenkultur unserer Vorfahren. Ein anderes Mal erscheint die 1904 verstorbene Dichterin Frederike Kempner (1828-1904), die sich damals gegen die Gefahr des Lebendigbegrabenwerdens einsetzte. Bei der Premiumshow schlüpfte ich in die Role von Göttin Hekate, die die Gäste in das Totenreich führt und als Mittlerin zwischen den Welten auftritt. Die Besonderheit dieser Darbietungen liegen in ihrer Authentizität udn besitzen Alleinstellungsmerkmal.
Tod und Begräbnis früher: "Von Leichenbitter, Wiedergängern und Totenkronen" - Eine unterhaltsame Zeitreise mit der Schwarzen Witwe.
Bei dieser Darbietung stehen die Sitten und Bräuche sowie der Aberglaube unserer Vorfahren im Mittelpunkt. Wie sind unsere Vorfahren mit den Themen Sterben, Tod und Trauer umgegangen? Welche Rituale gab es? Wissen Sie, warum man einen Sterbenden nie beim Namen rufen darf oder was die Taube mit dem Tod zu tun hat? Wer oder was sind Leichenbitter? Was sind Totenkronen? Und warum wurden Verstorbene festgebunden oder ihnen Erbsen mit in den Sarg gelegt? Viele dieser Fragen werden beantwortet und mit regionalen Erlebnisberichten abgerundet.
Der Tod als Geschäft und Heilmittel: Von Leichenraub, Leichenfett und Totenhänden – eine lehrreiche Zeitreise mit der Schwarzen Witwe
Im 3. Teil geht es ausschließlich um den toten Körper. Was ist Leichenfett und weshalb waren Leichenhände so wichtig? Dass der Körper ein lukratives Geschäft war, wird während dieses Rundganges ersichtlich, wenn die Geschichte der Anatomie näher betrachtet wird. Außerdem wird ergründet, warum man des öfteren in Kirchen abgeschlagene Totenhände fand und weshalb Leichen auch im Bereich der Kunst vielfach Verwendung fanden.
Kultur des Abschieds und der Trauer: Von Totenwache, Post-Mortem-Fotografie und der Angst vor dem Scheintod – eine spannende Zeitreise mit der Schwarzen Witwe
Im 2. Teil wird die Trauerkultur des 19. Jahrhunderts aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Warum musste man damals bis zur Beerdigung Wache am Toten halten? Wozu benötigte man Körperhalter und was haben Haare mit Trauer zu tun? Zudem wird der Scheintod thematisiert. Wann und warum kam es zu der europaweiten Angst vor dem Lebendigbegrabenwerden und wie konnte man sich davor schützen. Wodurch die Angst verschwand, erfährt man in diesem Teil des Friedhofsgeflüsters.
Von Rettungsglocken, Leichenhallen und Zungenziehapparaten
Eine erkenntnisreiche Zeitreise mit der Dichterin Friederike Kempner
Sie ist ein Fräulein und war es ihr ganzes Leben lang. Manch einer hat sie belächelt aufgrund ihres unfreiwilligen Humors, andere achteten ihr Engagement hinsichtlich der sozialen Fürsorge, ihrem Kampf gegen Antisemitismus und den Scheintod. Die schlesische Dichterin Friederike Kempner (1828-1904) trat beispielhaft hervor, als die Menschen die Angst umtrieb, sie könnten bei lebendigem Leib begraben werden. Wann und warum kam es zu der europaweiten Angst vor dem Lebendigbegrabenwerden und wie konnte man sich davor schützen? Wodurch die Angst verschwand, erfährt man bei der betagten schlesischen Dichterin.
Sagenhaftes aus der Zwischenwelt mit Göttin Hekate
Das Mysterium des Todes hat die Menschheit seit jeher beschäftigt. Das Ungewisse und Nicht(be)greifbare lässt Raum für Phantasie, Sehnsüchte und Spekulationen. Mit Musik, Tanz, Lichtimpressionen uvm. wird man der Wirklichkeit entrückt. Göttin Hekate als Mittlerin zwischen den Lebenden und Toten berichtet von alten Legenden aus der Region Mecklenburg. Dieses mystische Erlebnis richtet sich an alle, die mehr erwarten und unerschrockenen Geistes sind. Für offene und neugierige Gemüter, welche die sagenumwobenen Zwischenzeiten nicht scheuen. Neben schauerlichen Geschichten muss man während der Dunkelreise stets auf der Hut sein vor den plötzlichen Begegnungen mit den Kreaturen aus der Zwischenwelt. Dabei bleibt die Frage offen: Sieht man sie wirklich oder spielt uns unsere Phantasie doch nur einen Streich?
Eine eindrucksvolle Darbietung mit ehem. Darstellern der 1. Bürgerbühne des Rostocker Volkstheaters, Statisten, Schauspielern, Theaterpädagogen und Künstlern!
Eine Show, die Sie so schnell nicht vergessen werden!