HerbstMondNacht

Wollten Sie schon immer einmal…

… wissen, wie eine Gruft von innen aussieht?

Interessieren Sie sich für…

… die Grablegen unserer Vorfahren?

Wissen Sie…

… warum sich oft Totenschädel oder Knochen an den Grablegen befinden?


13. NOVEMBER 2021      17 - 20 Uhr      Alter Friedhof Parchim      Im Nebelmonat durch die Welten wandeln


Lasst Euch an diesem Abend in die Vergangenheit entführen. Im bunten Lichterglanz zeigt sich die Ewigkeit in ganz neuem Licht. Faszinierende Einblicke und Erlebnisse warten auf Euch. In den Mausoleen gibt es Musik, Vorträge und kleine Theaterstücke zu erleben. Ein Abend, der zu Herzen geht, es erklingen und schwingen lässt. Ein Abend zum Innehalten, Staunen und Träumen! Ein Abend des pulsierenden Lebens inmitten der Endlichkeit. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Programm:

17.00 Uhr                         „Häuser der Ewigkeit“ - Vortrag zur Geschichte der Mausoleen

17.30-18.00 Uhr            Musik (Theremin mit Robert Meyer - das älteste Instrument, welches ohne Berührung gespielt wird),                                                                                      

                                                 Geschichten in den Mausoleen, Lichterimpressionen

18.00 Uhr                         „Geschichten aus der Gruft“ - Regionale Sagen erleben – Solo-Impro-Theater

18.30 – 18.45 Uhr        Musik (Theremin mit Robert Meyer), Geschichten in den Mausoleen, Lichterimpressionen

18.45 – 19.30 Uhr      „Mit der Forschungsstelle Gruft unterwegs“ - Vortrag Dres. Ströbl

19.30 – 20.00 Uhr      „Der Mond“ - Volksmärchen der Gebrüder Grimm musikalische Lesung mit Robert Meyer und Roman Zilski an Theremin, Synthesizer, Looper      und Perkussion


Forschungsstelle Gruft, LübeckForschungsstelle Gruft aus Lübeck


Impro-Theater vor den Mausoleen


Kosten: je 15 Euro p.P.  (Vorverkauf per Mail)


In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Parchim e.V.


„Ihr aber schlummert süße Im Nachtgewölbe dieser Gruft!
Schon wandelt euer Geist im Paradiese Gehüllt in Blüthenduft.“

Christian Friedrich Daniel Schubart


Die Herbstmondnacht versteht sich als eine Nacht der offenen Gruft. An diesem einen Abend im Jahr haben Sie die einmalige Gelegenheit sonst verschlossene Grablegen zu besichtigen und einen Einblick in die Bestattungskultur des 16. – 19. Jahrhunderts zu bekommen. Der Aufbau derartiger prachtvoller Grabstätten sowie die unterschiedliche Gestaltung der Särge geben Aufschlüsse über die Jenseitsauffassungen unserer Vorfahren. Oder anders gesagt: „An diesem Abend öffnen sich die Pforten zwischen den Welten, um die Blicke der Jetztzeit auf die Schätze der Vergangenheit zu lenken. Schlummernde Zeugnisse vergangener Jahrhunderte schenken einzigartige Einblicke in sich wandelnde Todesauffassungen und Bestattungsriten.“

Vorrangig werden die Grüfte in den Kirchen geöffnet, bei denen es noch von existenzieller Bedeutung war, sich in der Nähe der Reliquien bestatten zu lassen, aber auch vereinzelt die Grüfte auf ausgewählten Friedhöfen.

Die Herbstmondnacht existiert seit 2013 und versteht sich als eine Wanderveranstaltung. Der Auftakt fand 2013 im Doberaner Münster mit dem Beinhaus und dem Alten Friedhof statt. 2014 wurden dann in Greifswald die Grüfte auf dem Alten Friedhof sowie im Dom St. Nikolai für die Besucher geöffnet und 2015 war sie zu Gast in der Stralsunder St. Marien Kirche. 2017 wurden im Lübecker Dom die prachtvollen Familienkapellen vorgestellt und geöffnet. 2018 fand erstmalig eine zweitägige Veranstaltung statt, einmal in der Rostocker Marienkirche und dann auf dem Wismarer Friedhof. 2019 auf dem alten Friedhof in Wismar.


Flyer 13. November 2021



Rückblick:

23.11.2019 in Wismar, Friedhof

23. November 2018 von 19 – 21 Uhr in ROSTOCK; Marienkirche

24. November 2018 von 18 bis 20 Uhr in WISMAR, Friedhof

Flyer:
Herbstmondnacht 2018
Herbstmondnacht 2017
Herbstmondnacht 2015
Herbstmondnacht 2014
Herbstmondnacht 2013


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