Herbst Mond Nacht

Wollten Sie schon immer einmal…

… wissen, wie eine Gruft von innen aussieht?

Interessieren Sie sich für…

… die Grablegen unserer Vorfahren?

Wissen Sie…

… warum sich oft Totenschädel oder Knochen an den Grablegen befinden?


23. NOVEMBER 2019      17 - 21 Uhr      Friedhof Wismar      Im Nebelmonat durch die Welten wandeln


Lasst Euch an diesem Abend in die Vergangenheit entführen. Im bunten Lichterglanz zeigt sich die Ewigkeit in ganz neuem Licht. Faszinierende Einblicke und Erlebnisse warten auf Euch. In den Mausoleen gibt es Musik, Lesungen und kleine Theaterstücke zu erleben und einige rührende Überraschungen. Ein Abend, der zu Herzen geht, es erklingen und schwingen lässt. Ein Abend zum Innehalten, Staunen und Träumen! Ein Abend des pulsierenden Lebens inmitten der Endlichkeit. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Programm:

Programm 23.11.2019

° „Geistertrommler, wilde Jagd und Moortrieden“ – Mythen und Legenden aus Wismar erwachen zum Leben (Theater)

° "SARGenhaftes Wismar“ – Hanseatische Sargkultur mit der Forschungsstelle Gruft (Vortrag)

° „Geschichten aus der Gruft“ – Amüsantes und Besinnliches vom Lebensende (Lesung)

Sphärenmusik und Gesänge in den Mausoleen u.a. mit:

Robert Meyer (Theremin) – das älteste Instrument, welches ohne Berührung gespielt wird.

Gerlind Brosig (Geige) - Meisterwerke der Vergangenheit erleben.

Scarrow (Gitarre und Gesang) – nachdenklich und besinnlich – der Gegenwart entrückt.

Roman Shamov (Meystersinger) – Gänsehaut pur und Texte, die unter die Haut gehen.

Kosten: je 15 Euro p.P.  (Anmeldungen erforderlich)

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein zur Erhaltung der Friedhofskultur in Wismar e.V.


„Ihr aber schlummert süße Im Nachtgewölbe dieser Gruft!
Schon wandelt euer Geist im Paradiese Gehüllt in Blüthenduft.“

Christian Friedrich Daniel Schubart


Die Herbstmondnacht versteht sich als eine Nacht der offenen Gruft. An diesem einen Abend im Jahr haben Sie die einmalige Gelegenheit sonst verschlossene Grablegen zu besichtigen und einen Einblick in die Bestattungskultur des 16. – 19. Jahrhunderts zu bekommen. Der Aufbau derartiger prachtvoller Grabstätten sowie die unterschiedliche Gestaltung der Särge geben Aufschlüsse über die Jenseitsauffassungen unserer Vorfahren. Oder anders gesagt: „An diesem Abend öffnen sich die Pforten zwischen den Welten, um die Blicke der Jetztzeit auf die Schätze der Vergangenheit zu lenken. Schlummernde Zeugnisse vergangener Jahrhunderte schenken einzigartige Einblicke in sich wandelnde Todesauffassungen und Bestattungsriten.“

Vorrangig werden die Grüfte in den Kirchen geöffnet, bei denen es noch von existenzieller Bedeutung war, sich in der Nähe der Reliquien bestatten zu lassen, aber auch vereinzelt die Grüfte auf ausgewählten Friedhöfen.

Die Herbstmondnacht existiert seit 2013 und versteht sich als eine Wanderveranstaltung. Der Auftakt fand 2013 im Doberaner Münster mit dem Beinhaus und dem Alten Friedhof statt. 2014 wurden dann in Greifswald die Grüfte auf dem Alten Friedhof sowie im Dom St. Nikolai für die Besucher geöffnet und 2015 war sie zu Gast in der Stralsunder St. Marien Kirche. 2017 wurden im Lübecker Dom die prachtvollen Familienkapellen vorgestellt und geöffnet. 2018 fand erstmalig eine zweitägige Veranstaltung statt, einmal in der Rostocker Marienkirche und dann auf dem Wismarer Friedhof.



Rückblick: 2018
23. November 2018 von 19 – 21 Uhr in ROSTOCK; Marienkirche

24. November 2018 von 18 bis 20 Uhr in WISMAR, Friedhof

Flyer:
Herbstmondnacht 2018
Herbstmondnacht 2017
Herbstmondnacht 2015
Herbstmondnacht 2014
Herbstmondnacht 2013


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