Zum 3. Mal lädt der Friedhofsverein Wismar zur Kriminacht auf den historischen Friedhof ein!
„Vom Galgenberg, mördlicher Misshandlung und tragischen Verschleierungen“
Eine Nacht der Kriminologie, Dramatik und Spitzfindigkeit.
In einem harmonischen Zusammenspiel zwischen der Schwarzen Witwe vom Friedhofsgeflüster und dem Journalist und Krimiforscher Bert Lingnau wird der Abend mit Spannung, Humor und Erschaudern gefüllt.
Der Wismarer Friedhof ist ein passender Ort für kriminelle Geschichten, stand dort doch einst der Galgen, der so manch üblen Missetäter bestrafte.
Die Schwarze Witwe aus dem 19. Jahrhundert berichtet am dem ursprünglichen Standort, wie der Alltag eines Scharfrichters aussah und weshalb der Deliquent für das Volk einen großen Reiz ausübte.
Der Journalist Bert Lingnau rückt die dunklen und tragischen Lebensgeschichten, die sich in den letzten fünf Jahrhunderten rund um Wismar abgespielt haben, ins goldene Abendlicht der sommerlichen Augustsonne. Was Menschen erlebt und erlitten haben, was sie umtrieb und welche zwielichtigen, mordlüsternden und diebischen Gedanken sie besaßen, erforscht der Schweriner seit 15 Jahren für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Kriminacht wird er über wahre Kriminalfälle aus Wismar und Umgebung berichten - unterhaltsam, spannend und authentisch. Es geht um Sühnesteine, die man im Mittelalter an den Mord-Tatorten aufstellte, um einen Hochzeitsmord, der 1559 in Wismar geschah, und um den Wismarer Henker Lazarus, der 1624 in seinem eigenen Haus getötet wurde. Lingnau schildert die Hintergründe der letzten öffentlichen Hinrichtung in der Stadt, die 1799 auf dem Marktplatz vollzogen wurde.
Eintritt: 10 Euro p.P.
Anmeldung unter: info@friedhofsverein-wismar.de oder info@anja-kretschmer.de