Wollten Sie schon immer einmal…

… wissen, wie eine Gruft von innen aussieht?

Interessieren Sie sich für…

… die Grablegen unserer Vorfahren?

Wissen Sie…

… warum sich oft Totenschädel oder Knochen an den Grablegen befinden?

„Ihr aber schlummert süße
Im Nachtgewölbe dieser Gruft!
Schon wandelt euer Geist im Paradiese
Gehüllt in Blüthenduft.“

Christian Friedrich Daniel Schubart

Die Herbstmondnacht versteht sich als eine Nacht der offenen Gruft. An diesem einen Abend im Jahr haben Sie die einmalige Gelegenheit sonst verschlossene Grablegen zu besichtigen und einen Einblick in die Bestattungskultur des 16. – 19. Jahrhunderts zu bekommen. Der Aufbau derartiger prachtvoller Grabstätten sowie die unterschiedliche Gestaltung der Särge geben Aufschlüsse über die Jenseitsauffassungen unserer Vorfahren. Oder anders gesagt: „An diesem Abend öffnen sich die Pforten zwischen den Welten, um die Blicke der Jetztzeit auf die Schätze der Vergangenheit zu lenken. Schlummernde Zeugnisse vergangener Jahrhunderte schenken einzigartige Einblicke in sich wandelnde Todesauffassungen und Bestattungsriten.“

Vorrangig werden die Grüfte in den Kirchen geöffnet, bei denen es noch von existenzieller Bedeutung war, sich in der Nähe der Reliquien bestatten zu lassen, aber auch vereinzelt die Grüfte auf ausgewählten Friedhöfen.

Die Herbstmondnacht existiert seit 2013 und versteht sich als eine Wanderveranstaltung. Der Auftakt fand 2013 im Doberaner Münster mit dem Beinhaus und dem Alten Friedhof statt. 2014 wurden dann in Greifswald die Grüfte auf dem Alten Friedhof sowie im Dom St. Nikolai für die Besucher geöffnet und 2015 war sie zu Gast in der Stralsunder St. Marien Kirche.

Programm

  • Führung zu den Grablegen mit Erläuterungen zur Grabsymbolik und Bestattungskultur
  • Erläuterung zu einzelnen Särgen oder Persönlichkeiten
  • Orgelkonzert
  • Abschlussvortrag

Flyer